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Der Benziner hat sich innerhalb der letzten Jahre spürbar verändert: Reine, nicht-elektrifizierte Benzinmotoren werden auf dem deutschen Markt zunehmend seltener, viele Hersteller kombinieren ihre Verbrenner inzwischen serienmäßig mit der effizienten Mild-Hybrid-Technik. Laut Kraftfahrt-Bundesamt lag der Anteil klassischer Benziner an den Neuzulassungen im August 2026 bei rund 35.500 Fahrzeugen, wodurch diese Option hinter Elektro- und Hybridmodellen zur drittstärksten Antriebsart wurde. Bemerkenswert dabei: Erstmals fiel der Diesel sogar hinter Benziner und Plug-in-Hybride zurück und bildete das Schlusslicht der Zulassungsstatistik.
Trotz dieser Verschiebungen bleibt der Benziner für viele Leasingnehmer eine pragmatische und beliebte Wahl: niedrigere Anschaffungskosten im Vergleich zu Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Modellen, ein dichtes Tankstellennetz und keine Notwendigkeit, sich mit Ladeinfrastruktur auseinanderzusetzen. Bei uns findest du Benziner-Leasingangebote quer durch alle Fahrzeugklassen – vom sparsamen Kleinwagen bis zum leistungsstarken SUV.
Gut zu wissen:
Politisch bleibt die Zukunft klassischer Verbrenner in Bewegung: Die EU-Kommission hat im Dezember 2025 vorgeschlagen, das für 2035 geplante Verbrenner-Aus aufzuweichen. Statt einer vollständigen CO2-Reduktion auf null sollen künftig 90 Prozent (verglichen mit dem Jahr 2021) ausreichen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, in Deutschland setzt sich die aktuelle Bundesregierung zusätzlich für eine Lockerung ein. Für dich als Leasingnehmer ändert sich dadurch jedoch vorerst nichts, denn bereits zugelassene Fahrzeuge dürfen unabhängig vom Ausgang der Debatte unbegrenzt weitergefahren werden.
Wer keine Lust auf Kuppeln und Schalten hat, muss beim Benziner-Leasing längst keine Kompromisse mehr eingehen: Automatikgetriebe sind inzwischen bei den meisten Modellreihen serienmäßig oder zumindest gegen Aufpreis erhältlich, bei vielen Mittelklasse- und Oberklassemodellen sogar Standard. Zur Auswahl stehen dabei unterschiedliche Automatik-Systeme:
Wandlerautomatik: Besonders komfortabel und ruckfrei, häufig in größeren Limousinen und SUVs verbaut
Doppelkupplungsgetriebe (z. B. DSG, S tronic): Schaltet extrem schnell und eignet sich auch für sportliche Fahrer
CVT-Getriebe (stufenlos): Besonders effizient, vor allem bei kleineren Motorisierungen verbreitet
Ein Automatikgetriebe wirkt sich in der Regel leicht erhöhend auf die monatliche Leasingrate aus, gleicht das aber häufig durch mehr Fahrkomfort und - je nach System - sogar einen geringeren Verbrauch im Vergleich zu älteren manuellen Schaltgetrieben wieder aus.
Die Entscheidung zwischen Benziner und Diesel hängt vor allem von deinem individuellen Nutzungsprofil ab. Welche die für dich beste Option ist, solltest du daher individuell entscheiden. Wir haben die wichtigsten Kriterien für dich zusammengefasst:
| Kriterium | Benziner | Diesel |
|---|---|---|
| Ideal für | Kurzstrecken, Stadtverkehr | Langstrecken, hohe Jahreslaufleistung |
| Verbrauch | Höher auf der Langstrecke | Niedriger auf der Langstrecke |
| Wartung | Kein AdBlue, meist günstigere Inspektion | AdBlue und Partikelfilter erhöhen Wartungsaufwand |
| Laufkultur | Leiser im unteren Drehzahlbereich | Kräftiges Drehmoment, aber hörbarer |
| Restwertentwicklung | Aktuell stabiler, da breites Angebot und Nachfrage | Zunehmend unsicherer durch sinkende Nachfrage |
Als grobe Faustregel gilt nach wie vor: Wer überwiegend in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs ist, profitiert meist vom günstigeren Benziner. Wer regelmäßig lange Autobahnstrecken zurücklegt und eine hohe Jahreslaufleistung hat, kann mit einem Diesel durch den niedrigeren Verbrauch auf Dauer sparen, muss dafür aber höhere Anschaffungskosten und eventuellen Wartungsaufwand einkalkulieren.
Günstiger Einstieg: Benziner sind in der Anschaffung meist preiswerter als Diesel-, Hybrid- oder Elektromodelle, was sich auch auf die Leasingrate auswirkt
Große Modellauswahl: Nach wie vor bietet nahezu jeder Hersteller Benzinmotoren in fast jeder Fahrzeugklasse an
Keine Ladeinfrastruktur nötig: Das dichte Tankstellennetz macht lange Standzeiten zum Laden überflüssig
Niedrigere Wartungskosten: Ohne AdBlue-System und mit meist einfacherer Abgasnachbehandlung fallen Inspektionen oft günstiger aus als beim Diesel
Leiser Betrieb im Stadtverkehr: Besonders bei niedrigen Drehzahlen deutlich leiser als ein Diesel
Höherer Verbrauch auf langen Strecken im Vergleich zum Diesel
Tendenziell höhere CO2-Emissionen als moderne Diesel- oder Hybridmodelle, was sich bei der Kfz-Steuer bemerkbar machen kann
Politische Unsicherheit durch die laufende Debatte um das EU-Verbrenner-Aus 2035 und mögliche langfristige Auswirkungen auf den Wiederverkaufswert
Keine steuerlichen Vorteile, wie sie Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Modelle etwa bei der Dienstwagenversteuerung genießen
Für Privatkunden:
Idealer Einstieg für Stadtfahrer und Pendler mit überschaubarer Jahreskilometerleistung
Große Auswahl an Ausstattungslinien und Motorisierungen über nahezu alle Fahrzeugklassen hinweg
Auch ohne Anzahlung
Für Gewerbekunden:
Leasingrate vollständig als Betriebsausgabe absetzbar
Bewährte, wartungsarme Technik kann das Risiko unerwarteter Ausfallzeiten reduzieren
Große Modellvielfalt für unterschiedlichste Einsatzzwecke, vom Poolfahrzeug bis zum repräsentativen Firmenwagen
Auch ohne Anzahlung
Die monatliche Rate hängt bei Benzinern von mehreren Faktoren ab:
Fahrzeugklasse und Motorisierung: Ein kleiner Kleinwagen-Benziner ist deutlich günstiger als ein großer SUV oder eine Limousine der Oberklasse
Getriebe: Automatikgetriebe wirken sich meist leicht erhöhend auf die Rate aus
Ausstattungslinie: Zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfeatures treiben die Rate im Normalfall nach oben
Laufzeit und Kilometerleistung: Wie bei jedem Leasingvertrag senken eine längere Laufzeit und eine geringere Jahreslaufleistung tendenziell die Rate
Zusätzlich zur monatlichen Rate fallen die üblichen Nebenkosten an, etwa für Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Kfz-Steuer.
Ja, trotz des wachsenden Elektroauto-Anteils bleibt der Benziner für viele Leasingnehmer attraktiv - vor allem wegen der günstigeren Einstiegsraten, der großen Modellauswahl und der fehlenden Notwendigkeit, sich um Ladeinfrastruktur zu kümmern.
Ja natürlich, Automatikgetriebe sind bei den meisten aktuellen Benziner-Modellen serienmäßig oder gegen Aufpreis erhältlich.
Das hängt von deinem Nutzungsprofil ab: Für Kurzstrecken und Stadtverkehr eignet sich meist der günstigere Benziner besser, während sich ein Diesel bei hoher Jahreslaufleistung und vielen Langstrecken durch den niedrigeren Verbrauch auszahlen kann.
Für einen Leasingvertrag mit üblicher Laufzeit von wenigen Jahren hat die Debatte kaum praktische Auswirkungen. Bereits zugelassene Fahrzeuge dürfen unabhängig vom Ausgang der politischen Diskussion unbegrenzt weitergefahren werden.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
** Schnelle, flexible Mobilität mit dem Auto-Abo. In der transparenten monatlichen Abo-Rate sind alle Kosten des Fahrzeugbetriebs enthalten – außer tanken oder laden