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Auto-Leasing: Diese 6 Tipps solltest du unbedingt kennen, bevor du einen Leasingvertrag unterzeichnest

Julian 02.08.2021 4 Minuten Lesezeit

Paar unterschreibt einen Leasing-Vertrag

Du möchtest ein Auto leasen und hast schon ein Fahrzeug gefunden, das dir richtig gut gefällt? Die Vorteile von Leasing überwiegen für deine Lebenssituation oder dein Gewerbe? Das ist super. Wenn du sicher gehen willst, dass du ein gutes Angebot gefunden hast, dann checke jetzt am besten die Vertragsbedingungen. Dafür haben wir für dich die 6 wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Du möchtest ein Auto leasen und hast schon ein Fahrzeug gefunden, das dir richtig gut gefällt? Die Vorteile von Leasing überwiegen für deine Lebenssituation oder dein Gewerbe? Das ist super. Wenn du sicher gehen willst, dass du ein gutes Angebot gefunden hast, dann checke jetzt am besten die Vertragsbedingungen. Dafür haben wir für dich die 6 wichtigsten Tipps zusammengestellt:

#1 Die passende Leasing-Form auswählen: Restwertleasing oder Kilometerleasing?

Vereinfacht bezahlst du beim Leasing nur den Wertverlust während deiner Leasing-Laufzeit. Außerdem ist dein Geld nicht gebunden – du kannst es also zum Beispiel anderweitig investieren. Das ist einer der die größten Vorteile gegenüber dem Barkauf oder der Finanzierung. Um deine Leasingrate zu ermitteln, kalkulieren die Leasinganbieter entweder mit einem festen Restwert, der vertraglich vereinbart wird, oder sie nähern sich dem Wertverlust über die gefahrenen Kilometer.

Restwertleasing

Bei einem fest vereinbarten Restwert, dem sogenannten Restwertleasing trägst du das Risiko, dass das Fahrzeug am Ende der Laufzeit weniger Wert ist. Du müsstest dem Anbieter die Differenz erstatten. Der Restwert hängt nicht nur davon ab, wie sorgsam du mit dem Fahrzeug umgehst, sondern wird auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Auf die Begebenheiten am Markt hast du jedoch leider keinen Einfluss.

Kilometerleasing

Beim Kilometerleasing vereinbarst du mit dem Anbieter eine Feste Kilometerzahl pro Jahr. Du musst dann während der Laufzeit darauf achten, die vereinbarten Kilometer nicht zu überschreiten. Das Risiko eines höheren Wertverlustes trägt der Leasing-Anbieter. Deshalb solltest du drauf achten, keinen Restwertleasing-Vertrag zu unterschreiben Deshalb empfehlen wir: Wähle lieber ein Angebot einen Vertrag mit Kilometerleasing zu wählen.

#2 Berechne die benötigten Kilometer möglichst genau

Doch bedenke: Wenn du die vereinbarten Kilometer überschreitest, können Mehrkilometer relativ teuer werden. Deshalb solltest du vorher möglichst genau überschlagen, wie viele Kilometer du im Jahr fahren willst. Hier findest du Tipps, wie du Mehrkilometer möglichst vermeiden kannst.

#3 Versteckte Kosten erkennen und umrechnen

Die Kosten für deinen Leasingwagen setzen sich aus unterschiedlichen Kosten zusammen. Schau daher am besten nicht nur auf die monatliche Leasingrate sondern auch auf andere Kosten, wie Sonderzahlungen oder Überführungskosten. Natürlich kann dein Angebot trotz zusätzlicher Kosten immer noch eine gute Gelegenheit sein. Es lohnt sich jedoch, wenn du all diese zusätzlichen Kosten einmal auf die Laufzeit monatliche Rate umrechnest. So siehst du einerseits, wie viel dich das Auto tatsächlich im Monat kosten wird. Außerdem kannst du den Gesamtkostenfaktor, also den tatsächlichen Leasingfaktor neu berechnen und deinen Vertrag so besser mit anderen Angeboten vergleichen.

Sonderzahlungen oder Abschlussrate

Bei manchen Leasingverträgen musst du eine Sonderzahlung zum Beginn der Laufzeit leisten. Bei anderen Verträgen gibt es eine Abschlussrate am Ende der Laufzeit . Das ist zwar eher selten. Vor Vertragsunterzeichnung lohnt es sich jedoch, dies einmal zu überprüfen.

Überführungskosten

Denke auch an die Überführungskosten, auch Werksabholungskosten genannt. Zu Beginn und am Ende der Laufzeit muss dein Fahrzeug zu dir oder zum Händler transportiert bzw. wieder abgeholt werden. Daher berechnen die Leasing-Anbieter Überführungs- oder Bereitstellungskosten. Diese können bei manchen Angeboten bei über 1.000€ liegen. Umgerechnet auf die Laufzeit kommen so schnell 30€ oder mehr zur monatlichen Rate dazu.

# 4 Lass die Garantie nicht auslaufen

Wenn deine Leasinglaufzeit länger dauert als zwei Jahre, dann lohnt solltest du es sich meist eine Garantieverlängerung abzuschließen. Manche Hersteller bieten grundsätzlich längere Garantie-Zeiten, auch Anschlußgarantie genannt, an. Für eine Garantieverlängerung ist es wichtig, dass du dich an die vereinbarte Kilometerleistung pro Jahrwährend der Leasing-Laufzeit hältst.

#5 Schließe eine GAP Versicherung ab

Manche Viele Leasingverträge beinhalten eine GAP Versicherung. Diese kann ist sehrdurchaus sinnvoll sein, wenn du einen Neuwagen least. Falls sie in deinem Vertrag nicht enthalten ist, kannst du auch eine eigene GAP Versicherung abschließen. Das ist in unbedingt empfehlenswert, damit du unvorhergesehene Kosten vermeidest, durch die sich dein Leasing nicht mehr lohnen würde. Die Grafik zeigt den Abfallenden Fahrzeugwert und den linear sinkenden Kreditrestbetrag. In der Anfangsphase ergibt sich eine Lücke, die durch die GAP Versicherung ausgeglichen werden kann GAP steht für „Lücke“. Sie greift im Falle eines Totalschadens. Die KfZ-Versicherung des Unfallgegeners oder deine Vollkasko-Versicherung übernimmt in diesem Fall nur den Restwert des Autos. Meist reichen die gezahlten Raten noch nicht aus, damit der Leasing-Anbieter den Wertverlust ausgleichen kann. Diesen Verlust müsstest du als Leasingnehmer ausgleichen, selbst wenn du den Unfall gar nicht verursacht hast. Wenn du eine GAP Versicherung abgeschlossen hast, gleicht diese die Differenz zwischen Zeitwert und Neupreis des Autos aus. Wenn du also vermeiden willst, dass unerwartete hohe Kosten auf dich zukommen, macht eine GAP Versicherung durchaus Sinn.

#6 Vergleiche mehrere Leasing Angebote

Entscheide dich nicht für das erstbeste Angebot, sondern vergleiche mehrere Anbieter. Hier auf GoLeasy kannst du kostenlos Leasing-Angebote aller wichtigen Anbieter vergleichen.