Reifenwechsel Leasingfahrzeug - Was muss ich beachten?

Gerade wenn die kalte Jahreszeit naht, musst du bei deinem Auto auf die richtige Bereifung achten. In Deutschland gibt es zwar keine generelle, aber die situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass du bei winterlichen Straßenverhältnissen dazu verpflichtet bist, mit Winterreifen zu fahren - dazu gehören auch M+S-Reifen, solange sie das Alpine-Logo tragen. Abhängig von der Laufleistung ist es jedoch auch möglich, dass der Reifenwechsel beim Leasingfahrzeug durch einen hohen Verschleiß nötig wird. Erfahre in diesem Artikel, welche Optionen du beim Leasingfahrzeug Reifenwechsel hast und wie du die für dich kostensparendste Variante ermittelst.

(Winter-)Reifenpakete - nützliche Zusatzoption oder vermeidbare Extrakosten?

Als Leasingnehmer werden dir bei Abschluss eines Leasingvertrags in der Regel auch verschiedene optionale Zusatzpakete offeriert. Einige Angebote konzentrieren sich dabei ausschließlich auf die Räder beziehungsweise Reifen des Leasingfahrzeugs. Welche Leistungen enthalten sind, kann dabei stark variieren. In der Regel enthalten die Pakete eine oder mehrere der folgenden Services:

  • (Winter-)Felgen- / Radsatz (einmalig)

  • verschleißbedingter Reifenersatz inkl. Montagekosten

  • saisonaler Reifenwechsel

  • Einlagerung

Wie finde ich das richtige Paket für mich beim Leasingfahrzeug Reifenwechsel?

Um das für dich passende Reifenpaket beim Leasing zu finden, empfehlen wir dir, das Kleingedruckte gründlich zu studieren. Informiere dich genau, welche Leistungen enthalten sind und welche nicht. Anschließend berechnest du die Gesamtkosten aller Angebote und setzt sie zueinander ins Verhältnis. Vergiss auch nicht zu überschlagen, welche Kosten auf dich zukommen, wenn du dich gegen ein entsprechendes Paket entscheidest. Vielleicht stellt sich heraus, dass du mit dieser Option sogar Geld sparst.

Tipp:

Beziehe in deine Kalkulation alle zu erwartenden Kosten entsprechend deiner gewünschten Laufleistung mit ein. Dazu gehören auch die Verschleißkosten, Kosten für die Einlagerung und den Reifenwechsel am Leasingfahrzeug selbst.

Generell gilt, dass die Verschleißpakete vor allem bei längeren Laufzeiten attraktiv sind, da sie oftmals bereits Kosten für Material und Montage übernehmen. Aber Achtung: Manchmal sind die Leistungen auf bestimmte Reifenhersteller beschränkt.

Es ist außerdem möglich, dass das Paket - abhängig vom Umfang - nur Sommer- oder Winterreifen abdeckt. Informiere dich in jedem Falle ausführlich, bevor du dich für eine Option entscheidest.

Was aber, wenn ein Reifen nicht aufgrund von Verschleiß, sondern beispielsweise durch einen eingefahrenen Nagel ausgetauscht werden muss? Auch hierfür gibt es spezielle Pakete, die eventuelle Schäden abdecken. Informiere dich über entsprechende Optionen am besten bei deinem Leasinggeber.

Wann muss der Reifenwechsel beim Leasingfahrzeug erfolgen?

Dass dein Leasingauto neue Reifen benötigt, wenn die alten verschlissen sind, versteht sich von selbst. Wann aber wird es Zeit für den saisonalen Reifenwechsel? Hier gelten natürlich dieselben Richtlinien bei jedem anderen Pkw.

Wahrscheinlich hast du schon einmal von der sogenannten O-O-Regel gehört? Gemeint ist, dass es sich empfiehlt, von Oktober bis Ostern mit wintertauglichen Reifen zu fahren. Natürlich kommt es auch darauf an, in welcher Region du lebst, doch die Faustregel hat durchaus ihre Berechtigung. Generell gibt es in Deutschland zwar keine Winterreifenpflicht, doch in §2 (3a) der Straßenverkehrsordnung ist die sogenannte situative Winterreifenpflicht geregelt.

Gut zu wissen:

Ab wann sind Reifen eigentlich verschlissen? In Europa gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Das gilt sowohl für Pkw- als auch für Motorradreifen. Tests haben jedoch bewiesen, dass dies lediglich die absolute Untergrenze darstellt. Der ADAC empfiehlt eine Profiltiefe von drei Millimetern bei Sommerreifen, bei Winter- oder Ganzjahresreifen sollten es sogar mindestens vier Millimeter sein.

Was ist die situative Winterreifenpflicht?

Diese Regelung besagt, dass jeder Autofahrer in Deutschland dazu verpflichtet ist, bei winterlichen Straßenverhältnissen ausschließlich mit Winterreifen unterwegs zu sein.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Schneeglätte

  • Schneematsch

  • Eis- oder Reifglätte

  • Glatteis

Im Dschungel der Reifenhersteller erkennst du geeignete Modelle am Alpine-Logo - also dem Piktogramm mit Berg und Schneeflocke am Reifenrand.

Wichtig:

Aktuell darfst du im Winter auf dein Fahrzeug noch Räder mit M+S-Kennzeichnung (und ohne Alpine-Symbol) aufziehen. Das ist jedoch nur noch bis zum 30.09.2024 erlaubt. Verkauft werden die Reifen zwar schon länger nicht mehr, doch das Aufziehen auf die Felgen ist - zumindest noch - gestattet. Gerade beim Leasing sind aber Ganzjahresreifen sehr beliebt, weil man nur wenige Saisons fährt und so keinen zweiten Radsatz kaufen muss. Entscheidest du dich für diese Option, musst du unbedingt sicherstellen, dass auch M+S-Reifen das Alpine-Logo tragen.

Wer sich nicht an die Verordnungen hält, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 60 €, bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer zahlst du sogar 80 € und du erhältst einen Punkt in Flensburg.

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