Das Wichtigste in Kürze
Fokus auf Privatleasing: Unsere Auswahl bezieht sich auf aktuelle Leasingangebote für Privatpersonen und Neufahrzeuge. Zudem haben wir ausschließlich Neuwagen-Deals berücksichtigt. Gewerbeleasing-Deals können mitunter sogar noch günstiger sein.
Top 3 unter 100 Euro: Dacia Spring, Suzuki Swift und Dacia Sandero führen momentan die Rangliste an.
Leasingfaktor beachten: Ob es sich bei einem Deal um ein wirklich gutes Angebot handelt, zeigt dir nicht nur die Höhe der Leasingrate an. Berücksichtige auch den Leasingfaktor bei deiner Suche. Ein sehr guter Leasingfaktor liegt unter 0,7 – je niedriger, desto besser das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Noch günstiger: Ultrakompakte Leichtfahrzeuge wie der Citroën Ami oder der Opel Rocks-e sind bereits ab etwa 50 € monatlich zu haben, allerdings mit Einschränkungen.
Gesamtkosten kalkulieren: Berücksichtige neben der Leasingrate auch Bereitstellungskosten, Versicherung, Kraftstoff und Wartung.
Gebrauchtwagen noch preiswerter: Gebrauchte Fahrzeuge im Leasing sind häufig nochmals deutlich günstiger als Neuwagen.
Die 3 günstigsten Neuwagen im Privatleasing 2026
| Platz | Modell | Monatliche Rate ab | Leasingfaktor ab | Antrieb | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Dacia Spring | 69 € | 0,41 | Elektro | Deutschlands günstigstes E-Auto |
| 2 | Suzuki Swift | 79 € | 0,38 | Mild-Hybrid | Japanische Zuverlässigkeit |
| 3 | Dacia Sandero | 99 € | 0,59 | Benzin/LPG | Auch als Sandero Stepway (Crossover-Look) erhältlich |
Stand: Januar 2026. Preise können je nach Anbieter, Laufzeit und Kilometerleistung variieren.
Platz 1: Dacia Spring
Mit monatlichen Leasingraten ab 69 Euro ist der Dacia Spring aktuell nicht nur das günstigste Leasingauto, sondern auch das preiswerteste Elektrofahrzeug auf dem Markt. Der kompakte City-Stromer macht E-Mobilität für preisbewusste Fahrer zugänglich.
Technische Eckdaten:
Aktuelle Generation: 1. (seit 2021, Facelift 2024)
Länge: 3,70 m
Breite: 1,58 m
Kofferraum: 308 Liter, 1.004 Liter bei umgeklappter Rückbank
Motorisierung: 70 PS (52 kW) oder 100 PS (75 kW), vollelektrisch
Batterie: 24,3 kWh
Reichweite: bis zu 225 km (WLTP)
Ladezeit: 46 Min. (20–80 % bei 40 kW DC)
Verbrauch: 12,4 kWh/100 km
Was macht den Spring im Leasing so attraktiv?
Der Dacia Spring punktet mit außergewöhnlich niedrigen Leasingraten und einem in der Regel hervorragenden Leasingfaktor von unter 0,4. Das geringe Leergewicht macht den Spring zu einem der leichtesten Elektroautos überhaupt. Das zahlt sich beim Verbrauch aus: Mit nur 12,4 kWh pro 100 Kilometer gehört er zu den sparsamsten E-Fahrzeugen am Markt.
Für wen lohnt sich der Dacia Spring im Leasing?
Stadtfahrer mit eigener Lademöglichkeit (Wallbox oder Steckdose)
Zweitwagen-Suchende für kurze Strecken
Pendler mit täglichen kürzeren Strecken
Preisbewusste E-Mobility-Einsteiger
Umweltbewusste Autofahrer mit begrenztem Budget
Platz 2: Suzuki Swift
Der Suzuki Swift ist seit Jahrzehnten ein beliebter Kleinwagen und überzeugt mit japanischer Zuverlässigkeit, spritzigem Fahrverhalten sowie einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Leasing ist er momentan bereits ab 79 Euro monatlich zu haben.
Technische Eckdaten:
Aktuelle Generation: 7. (seit 2024)
Länge: 3,86 m
Breite: 1,74 m
Kofferraum: 265 Liter, 980 Liter bei umgeklappter Rückbank
Motorisierung: 82 PS (61 kW), Mild-Hybrid
Verbrauch: 4,4 l/100 km (Schaltgetriebe), 4,7 l/100 km (Automatik)
CO₂-Emissionen: 98–110 g/km
0–100 km/h: ca. 12 Sekunden
Besonderheit: auch mit Allradantrieb erhältlich
Was zeichnet den Swift aus?
Der Suzuki Swift kommt in der siebten Generation ausschließlich mit Mild-Hybrid-Technologie. Das bedeutet: Der kleine Elektromotor unterstützt den Benziner beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten, was den Verbrauch spürbar senkt. Damit gehört er aktuell zu den sparsamsten Benzinern seiner Klasse.
Ausstattungslinien
Der Swift ist in drei Varianten erhältlich:
Club: Grundausstattung mit Highlights wie Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung u. v. m.
Comfort: zusätzlich beheizbare Vordersitze, Lederlenkrad, 16-Zoll-Alufelgen, abgedunkelte Heckscheibe
Comfort+: Klimaautomatik, polierte Alufelgen, elektrisch verstellbare Außenspiegel
Für wen lohnt sich der Swift im Leasing?
Stadt- und Überlandfahrer
Vielfahrer, die Wert auf niedrigen Verbrauch legen
Fahrer, die ein agiles, wendiges Fahrzeug suchen
Alle, die japanische Zuverlässigkeit schätzen
Hybrid-Interessierte ohne Lademöglichkeit für Plug-ins
Stärken
Suzuki ist bekannt für hohe Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten. Der Swift bietet trotz kompakter Maße überraschend viel Platz für Insassen und Gepäck. Die Mild-Hybrid-Technik senkt den Verbrauch, ohne dass du eine Ladeinfrastruktur benötigst.
Platz 3: Dacia Sandero
Mit Leasingraten ab aktuell 99 Euro bietet der Dacia Sandero viel Auto fürs Geld und ein hervorragendes Platzangebot.
Technische Eckdaten:
Aktuelle Generation: 3. (seit 2021, Facelift 2025)
Länge: 4,10 m
Breite: 1,85 m
Kofferraum: 372 Liter, 1.152 Liter bei umgeklappter Rückbank
Motorisierung:
67 PS (49 kW), Benziner
100 PS (74 kW), Benziner
114 PS (84 kW), Benziner
122 PS (90 kW), LPG
Verbrauch: 5,4 l/100 km bei 67 PS (Benzin)
CO₂-Emissionen: 123 g/km bei 67 PS (Benzin)
Was macht den Sandero besonders?
Der Sandero überzeugt durch sein außergewöhnliches Platzangebot: Mit 4,10 Metern Länge bietet er deutlich mehr Innenraum als viele Konkurrenten und einen der größten Kofferräume seiner Klasse. Das macht ihn zum idealen Familienauto für preisbewusste Käufer.
Besonders interessant ist die ECO-G-Variante mit Autogas-Antrieb (LPG). Autogas ist deutlich günstiger als Benzin, wodurch du laut Hersteller bis zu 20 % Kraftstoffkosten sparst. Das rechnet sich besonders bei höherer Fahrleistung.
Sandero oder Sandero Stepway?
Neben dem klassischen Sandero bietet Dacia den Sandero Stepway an – eine Crossover-Variante mit erhöhter Bodenfreiheit (200 mm statt 162 mm), robustem Off-Road-Design und Dachreling. Beide Modelle sind nahezu identisch in Länge und Breite, der Stepway wirkt optisch jedoch deutlich robuster.
Für wen lohnt sich der Sandero im Leasing?
Familien mit moderatem Budget
Vielfahrer (insbesondere mit LPG-Variante)
Stadtfahrer, die gelegentlich auch Langstrecken fahren
Alle, die viel Platz zum kleinen Preis suchen
Zweitwagenbesitzer
Stärken
Der Sandero bietet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse am Markt. Die LPG-Variante senkt die Betriebskosten erheblich. Die dritte Generation hat deutlich an Qualität und Ausstattung gewonnen, bleibt aber weiterhin außergewöhnlich günstig.
Noch günstiger im Leasing: ultrakompakte Leichtfahrzeuge
Wenn du nach der absolut günstigsten Mobilitätslösung suchst, sind ultrakompakte Leichtfahrzeuge wie der Citroën Ami und der Opel Rocks-e eine echte Alternative. Diese Fahrzeuge sind im Leasing bereits ab circa 50 Euro monatlich zu haben.
Was sind Leichtfahrzeuge?
Leichtfahrzeuge sind vierrädrige Elektrofahrzeuge mit folgenden Eigenschaften:
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h (bauartbedingt begrenzt)
Motorleistung: maximal 6 kW (Dauerleistung)
Führerschein: Klasse AM (bereits ab 15 Jahren)
Für wen eignen sich Leichtfahrzeuge?
Jugendliche ab 15 Jahren mit Führerschein Klasse AM (Rollerführerschein)
Stadtbewohner mit sehr kurzen täglichen Strecken (unter 30 km)
Zweitwagen für Kurzstrecken und Besorgungen
Senioren, die auf einfache, sichere Mobilität setzen
Wetterfeste Alternative zu E-Scootern oder Rollern
Einschränkungen und Nachteile
Die 45 km/h Höchstgeschwindigkeit macht diese Fahrzeuge ausschließlich für den Stadtverkehr geeignet. Autobahnen und Schnellstraßen sind tabu. Der Innenraum fällt darüber hinaus relativ spartanisch aus, die Verarbeitungsqualität ist in der Regel eher einfach gehalten und auch auf einen großen Stauraum musst du verzichten.
So findest du das günstigste Leasingangebot
1. Leasingfaktor berechnen
Der Leasingfaktor hilft dir, Angebote objektiv zu vergleichen:
Leasingfaktor = (Monatliche Rate × 100) / Bruttolistenpreis
Leasingfaktor 1,1 und höher: teures Leasingangebot
Leasingfaktor 1,1 und niedriger: durchschnittliches Leasingangebot
Leasingfaktor 0,9 und niedriger: gutes Leasingangebot
Leasingfaktor 0,7 und niedriger: sehr gutes Leasingangebot
Leasingfaktor 0,5 und niedriger: Top-Leasingangebot
2. Gesamtkosten kalkulieren
Berücksichtige nicht nur die monatliche Rate, sondern auch:
Bereitstellungskosten: in der Regel 800–1.500 Euro (einmalig)
Anzahlung: falls erforderlich
Kfz-Versicherung und -Steuer
Kraftstoff/Strom
Wartung/Inspektion: oft nicht in der Rate enthalten
3. Laufzeit und Kilometer anpassen
Kurze Laufzeit (12 -24 Monate): meist etwas höhere Raten, aber mehr Flexibilität
Lange Laufzeit (36-48 Monate): häufig etwas niedrigere Raten, jedoch weniger Flexibilität
Niedrige Jahreskilometer (5.000 km): oftmals günstigere Raten
Hohe Jahreskilometer (10.000 km und mehr): im Normalfall etwas höhere Raten
Bitte beachte, dass es sich hierbei nur um Richtwerte handelt. Es gibt immer wieder auch Leasinggeber, die kürzere oder längere Laufzeiten anbieten oder spezielle Sondertarife im Angebot haben. Berechne zudem deine jährliche Fahrleistung realistisch, denn benötigst du mehr als die vereinbarten Inklusivkilometer, wird dafür meist eine relativ hohe Nachzahlung pro gefahrenem Mehrkilometer fällig.
4. Vergleichsportale nutzen
Plattformen wie GoLeasy oder LeasingMarkt bündeln Angebote verschiedener Händler. So verschaffst du dir schnell einen Marktüberblick und findest die besten Konditionen.
